Das Ballonfahren ist vor allem ein Erlebnis - die wahrscheinlich sanfteste Verwirklichung des uralten Traumes vom Fliegen.

Tradition und zeitlose Faszination begleiten die sanften Riesen zu Lande und zu Luft.

Wer einmal den Korb bestiegen und den Himmel erobert hat, wird diesen Schwebezustand zwischen Traum und Wirklichkeit niemals vergessen.

An dieser Stelle können Sie in die Geschichten und die Geschichte der Heißluftballonfahrt eintauchen...


Außerdem: BerichteDies & Das
Im 17. Jahrhundert war die Auftriebskraft warmer Luft bereits bekannt. Damals versuchte man den Traum vom Fliegen mit Heißluftbehältnissen aus Metall oder Glas zu verwirklichen; diese hoben durch ihr Gewicht den Auftrieb leider wieder auf.

Der italienische Jesuitenpater Francesco Lana de Terzi kam auf die Idee, die durch Erwärmung verdünnte Luft durch Luftleere zu ersetzen. Er wollte Vakuumkugeln aus milimeterdünnem Kupferblech mit einem Durchmesser von 7,5 m verwenden.
Das Gewicht einer Kugel, so berechnete de Terzi, würde 180 kg betragen, die verdrängte Luft 290 kg, ergo ergäbe sich ein Auftrieb von 110 kg. Mit vier dieser Kugeln könnte man eine leicht gebaute Barke mit sechs Personen in die Luft befördern und wie ein Schiff mit Segeln steuern. Der Erfinder hatte allerdings nicht bedacht, daß der äußere Luftdruck beim Absaugen der Luft die dünnwandigen Kugeln sofort zusammendrücken würde. [weiter mit Teil 2...]